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Illustration zum 4. Semester
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Entwurf 4. Semester //
Prof. A. Rüegg
Frühlingssemester 2004

LITENESS – WOHNGEMEIN­SCHAFT IN ZÜRICH-STETTBACH

Das Konzept «Liteness» (simple, flexible Bebauungsweise mit einem fast schon provisorischen Charakter, Verwendung vorfabrizierter Bauteile, Materialwahl) zieht sich durch das ganze Projekt, sowohl im Gross- wie auch im Kleinmassstäblichen.

Die Bebauung besteht aus einem Feld von 30 Ge­bäuden, welche sich mit 10 Grünflächen ab­wechseln. Die Gebäude besitzen pro Geschoss eine, zwei oder drei aneinandergereihte Wohnungen, welche durch aussenliegende Treppen­türme erschlossen werden. Die Bauweise mit einem tragenden Stützenraster ermöglicht grosse Flexi­bilität in den Wohnungs­grössen. Je nach Bedarf können 3-7 Ein­heiten zu einer Wohnung zusammen­gefasst werden. Es entsteht ein zufälli­ger Nutzungsmix aus WG-Wohnungen, Familien­wohnungen, Büros und Infrastruktur­nutzungen.

Als spezielles Extra steht auf jedem Gebäude ein Gewächshaus, welches als Anbaufläche für Ge­müse und Pflanzen ver­wendet werden kann und einen weiteren Aufent­halts­raum in einem speziellen Ambiente (Innen-/Aussenraum) bietet. Dadurch wird Bezug auf die schon bestehenden Gewächshäuser in Stettbach genommen.

In der äusseren Erschei­nung ergibt sich eine Dreiteilung der Fassade: das Untergeschoss ist offen, die Wohnungs­geschosse wirken geschlossen und das Gewächshaus bildet eine dritte, transparente Schicht.
 
Layout als PDF (1.5 MB)
Publikation "40 Wohnikonen", S.126/127 (<1 MB)